N24 zeigt die vielbeachtete BBC-Dokumentation mit dem Originaltitel „Space Junk“, die sich in spektakulären Bildern mit der zunehmenden Gefährdung der Raumfahrt durch umherfliegenden Weltraummüll auseinandersetzt, teilte der Sender am 20. November mit.
Unter den Tausenden von Objekten, die sich in der Umlaufbahn unserer Erde bewegen, finden sich beispielsweise Abfallprodukte von Raketen und Satelliten, aber auch Zehntausende kleinerer Objekte zwischen ein und zehn Zentimetern Größe.
Dabei hat die Vermüllung des Weltalls viel weitreichendere Folgen, als die Umweltverschmutzung auf Erden: Aufgrund der enormen Geschwindigkeit, mit der sie ihre Bahnen ziehen, verwandeln sich selbst kleinste Teilchen in zerstörerische Geschosse, die eine Gefahr für unsere Satelliteninfrastruktur in den orbitalen Regionen darstellen aber auch die Internationale Raumstation ISS immer häufiger zu Kursänderungen zwingen.
Das sogenannte Kessler-Syndrom besagt zudem, dass mit zunehmender Konzentration von Weltraummüll das Risiko für eine Kettenreaktion besteht, bei der durch orbitale Kollisionen immer weiterer Weltraumschrott und damit wiederum ein immer weiter steigendes Kollisionsrisiko entsteht. Laut dem Begründer der Theorie, Donald J. Kessler, werde das Müllproblem somit stetig wachsen, auch wenn man sich bemühen würde, Weltraumschrott gänzlich zu vermeiden.
Die BBC-Dokumentation erklärt, wie Weltraummüll entsteht, was ihn so gefährlich macht und was gegen die Bedrohung im All unternommen werden kann. Dabei kommen auch Experten von der NASA, der ESA sowie Donald J. Kessler, zu Wort.„Weltraumschrott - Gefahr im Orbit“ ist am 23. November 2015 ab 23.05 Uhr auf N24 im TV zu sehen und nach Ausstrahlung in der N24-Mediathek.




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